Zeichnung: Notarzt und Sanitäter an einem Kinderbett, im Vordergrung hält eine Person fassungslos die Hände an den Kopf 54 min
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Innerhalb von fünf Jahren sterben drei Babys in einer Familie. Immer lautet die Erstdiagnose plötzlicher Kindstod. Ereilt die Familie so viel Unglück oder wurden die Babys getötet? Die Ermittler stehen vor einem Rätsel.

MDR AKTUELL Di 07.09.2021 08:00Uhr 53:56 min

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Woran starben die drei Babys von Natalja M.? Über Jahre hinweg beschäftigen sich Polizei und Staatsanwaltschaft in Mittelhessen mit dieser Frage. Dreimal wird Natalja M. Mutter und immer wieder sterben die Kinder im Alter von wenigen Wochen. "Plötzlicher Kindstod" lautet die Erstdiagnose in allen Fällen. Auch die Obduktionen ergeben zunächst keine auffälligen Befunde. Doch der Gießener Rechtsmediziner Reinhard Dettmeyer bleibt hartnäckig: Drei solcher Unglücke in ein und derselben Familie? Das ist statistisch nahezu ausgeschlossen.

Plötzlich steht die unfassbare Frage im Raum: Hat die Mutter Natalja M. ihre drei Kinder umgebracht? Und wenn ja, warum? War sie allein, gab es Mittäter? Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft beginnen mit ihren Ermittlungen. Da es keine Beweise gibt und auch keine Zeugen, brauchen die Ermittler ein Geständnis. Doch die Eltern schweigen. Sie scheinen noch immer geschockt und in Trauer versunken zu sein. Am 7. September 2011 werden die Eltern noch einmal zu einer Zeugenbefragung in die Polizeidirektion Limburg-Weilburg geladen. Für die Kriminalbeamten die letzte Chance, doch noch die Wahrheit herauszufinden.

"Auf den Spuren der drei toten Babys" können Sie in der ARD Crime Time der ARD-Mediathek schauen.

Gemeinsame Elterninitiative Plötzlicher Säuglingstod (GEPS)

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

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