Programmmacherin Susanne Koch im Sendestudio
Susanne Koch (Mi.) neben Moderator René Kindermann (li.) und Fußball-Experte Lutz Lindemann Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Sport im Osten | "Programmmacher" Live im TV: "Da war ich schon ganz schön aufgeregt"

Bei der dritten Ausgabe des "Programmmacher" durften Susanne Koch und Jörg Scholz hinter die Kulissen von "Sport im Osten"-Sendungen und einer Live-Übertragung des Derbys SC DHfK Leipzig gegen den SC Magdeburg schauen.

Programmmacherin Susanne Koch im Sendestudio
Susanne Koch (Mi.) neben Moderator René Kindermann (li.) und Fußball-Experte Lutz Lindemann Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Zum dritten Mal öffnete "Sport im Osten" seine Redaktionstüren und bot einen Einblick hinter die Kulissen. In diesem Jahr luden wir sogar zwei MDR-Zuschauer für den "Programmmacher" ein: Susanne Koch aus Biederitz in Sachsen-Anhalt war bei zwei Studio-Sendungen zu Gast, der Live-Übertragung des Drittliga-Spiels Preußen Münster gegen den Chemnitzer FC (3:3) und der anschließenden regulären Magazin-Sendung über 90 Minuten. Jörg Scholz aus dem sächsischen Plauen war beim Handball-Live-Spiel zwischen dem SC DHfK Leipzig und dem SC Magdeburg in der Halle und im Übertragungswagen mit dabei.

Programmmacherin Susanne Koch im Schnitt
Unter anderem sah Susanne Koch einem Redakteur und einem Cutter über die Schulter. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Susanne Koch kam mit TV-Erfahrung

Als Sachbearbeiterin im "Veranstaltungswesen der Stadt Haldensleben" kennt sich Susanne Koch mit dem Organisieren von Events aus. Wie funktioniert das denn eigentlich bei einer TV-Sendung? Das wollte die gebürtige Magdeburgerin nun wissen. Eine gewisse TV-Erfahrung brachte sie mit: Als Komparsin beim "Polizeiruf" in ihrer Heimatstadt und als ehemalige "Programmacherin" bei "Kripo live".

Programmmacherin Susanne Koch in der Senderegie
Während den Live-Sendungen saß sie in der Regie. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Dreieinhalb Stunden live

Wie schon dort hat sie sich auch diesmal in der Sportredaktion sehr wohl gefühlt: "Alle waren sehr herzlich und total nett und haben sich um mich gekümmert. Das wirkte auch ehrlich nett und nicht aufgesetzt." Nicht unbedingt gerechnet hätte sie mit dem großen Stab hinter einer Sendung. Aber dreieinhalb Stunden im Live-Modus bedürfen eines größeren Teams: "Mit Redaktion, Grafik, Schnittplatz, Planung und Regie sind das schon unglaublich viele Menschen, die an einer solchen Sendung arbeiten. Das hätte ich nicht gedacht."

"Blau-weiß geboren" - Fiebern auch mit dem SCM

Sie selbst ist Anhängerin des 1. FC Magdeburg: "Man wird hier schon blau-weiß geboren". Der Sieg ihres FCM gegen den Halleschen FC (1:0) kam eher unerwartet: "In den letzten Spielen haben sie nicht gerade herausragend gespielt." Motiviert durch ihre Eltern fiebert sie aber auch mit dem SC Magdeburg mit: "Ich kann prima mitjubeln und mitschreien, wirklich Ahnung vom Handball habe ich aber nicht."

Programmmacherin Susanne Koch bei der Sendungsmoderation mit Rene und Lutz Lindemann 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Ganzes Dorf sah ihren Live-Auftritt

Am Samstag kam sie dann auch zu ihrem ersten Live-TV-Auftritt: "Ich war da schon ganz schön aufgeregt, gefühlt musste ich zehn Minuten warten. Aber man muss auch mal über Grenzen gehen (lacht)". Ihre Oma hat elf Geschwister, viele Familien leben in einem Dorf: "Da hat dann quasi der ganze Ort zugesehen (lacht)."

Jörg Scholz (Programmmacher)
Jörg Scholz freute sich auf den Besuch beim Bundesliga-Hit in der Leipziger Arena Bildrechte: Matthias Reitz

Handball-Freak beim Ost-Knaller SC DHfK gegen den SCM

Für den Sonntag hatten wir dann einen echten "Mister Handball" eingeladen: Der Plauener Jörg Scholz ist nicht nur seit vielen Jahren selbst aktiv und hütet mittlerweile in der 4. Mannschaft des SV 04 Plauen-Oberlosa den Kasten. Darüber hinaus gibt er auch den Hallensprecher bei der ersten Mannschaft, die in der mitteldeutschen Oberligaspielt. Dort ist er nach den 60 Minuten für die Interviews mit den Trainern und Spielern zuständig.

Genauso ist der Vertriebsmitarbeiter im Lüftungsgroßhandel auch am Fußball interessiert und großer Fan des FC Erzgebirge Aue - und das seit 1984. Beim MDR findet er die "Sport im Osten"-App klasse und lobt die Regionalität der Berichterstattung. Unter anderem sah er bei MDR.DE zuletzt einen Historienbericht über das 1.000 Oberliga-Spiel von Wismut Aue - eines, bei dem er selbst dabei war und an das er sich noch gut erinnern kann: "Fußballerisch war das leider jämmerlich", schmunzelt Scholz.

Jörg Scholz (Programmmacher)
Mit Moderatorin Stephanie Müller-Spirra studierte Jörg Scholz die "SpiO"-App. Bildrechte: Matthias Reitz

"Wie Weihnachten und Ostern an einem Tag"

Ganz anders war seine Gefühlslage, als er von "Sport im Osten" als Programmmacher ausgewählt wurde: "Das war wie Weihnachten und Ostern an einem Tag", so der Plauener: "Da gab es einen riesengroßen Jubelschrei, die Kollegen wunderten sich schon." Am meisten beeindruckt war er davon, "wie viel Fein- und Detailarbeit hinter einer solchen Sendung steckt - das kann man sich daheim auf der Coach nicht vorstellen".

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cke

Das war der Programmmacher 2018

Das war der Programmmacher 2017

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 04. November 2019 | 17:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 03. November 2019, 19:28 Uhr

1 Kommentar

Preusse vor 5 Wochen

Der SCM besiegt in einem dramatischen Handball-Spiel den SC DHFK Leipzig und ist die beste Handballmannschaft im Osten!!!!!