Fußball | FSA-Pokal Magdeburg zieht souverän ins Halbfinale ein

Viertelfinale

Der 1. FC Magdeburg hat im Landespokal Selbstvertrauen getankt. Die Mannschaft von Trainer Stefan Krämer machte beim Verbandsligisten BSV Halle-Ammendorf schon in der ersten Halbzeit alles klar und zog nach einem 5:0-Sieg ins Halbfinale ein.

von Max Zeising, Halle-Ammendorf

FCM-Trainer Stefan Krämer wechselte im Vergleich zur 1:2-Niederlage in der 3. Liga bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern München fast komplett durch. Nur Tarek Chahed und Leon Bell Bell standen erneut in der Startformation. Verbandsligist Ammendorf, aktuell Tabellenzweiter hinter Amsdorf, bot natürlich seine beste Mannschaft auf.

Ammendorf überrascht zu Beginn

Tatsächlich wirkten die Ammendorfer im heimischen Stadion der Waggonbauer in den ersten Minuten eingespielter, irgendwie griffiger. Sie griffen früh an und erarbeiteten sich mehrere Eckbälle, aber keine Großchancen. Auf der anderen Seite kam der FCM bis auf einen gefährlichen Distanzschuss von Leon Bell Bell, den Ammendorfs Torwart-Oldie Norbert Guth mit einer Glanzparade entschärfte (11.), kaum durch die gegnerische Abwehr.

Mit zunehmender Spielzeit machten die Gäste dann mehr Druck und belohnten sich schließlich, als Anthony Roczen einen Abstauber zum 0:1 verwandelte (30.). Bis zur Halbzeitpause spielte Magdeburg seine Überlegenheit dann voll aus: Roczen legte per Kopf zum 0:2 nach (42.), Timo Perthel sorgte per Elfmeter – David Sieber hatte Sirlord Conteh zuvor im Strafraum gefoult – früh für klare Verhältnisse (45.).

Tor für Magdeburg 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Sa 16.11.2019 15:41Uhr 00:53 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-356178.html

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Tor für Magdeburg 1 min
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Video

Magdeburg erhöht zum Kantersieg

Nach dem Seitenwechsel spielte der FCM die Führung dann souverän herunter. Für Ammendorf kam es derweil ganz bitter: Luis Göhler verletzte sich wenige Minuten nach seiner Einwechslung schwer und musste gleich wieder raus (54.). Die mitgereisten Magdeburger Fans kamen noch gut 30 Minuten in den Genuss ihres Topstürmers Christian Beck, der ebenfalls eingewechselt worden war (57.).

Dustin Bomheuer Magdeburg gegen Tobias Grosse Ammendorf BSV Ammendorf 1910 e.V. vs. 1. FC Magdeburg FSA Landespokal der Herren
Dustin Bomheuer gegen Tobias Grosse. Bildrechte: imago images/VIADATA

Auf dem Platz passierte bis in die Schlussphase hinein noch einiges, auch wenn sich am Ergebnis nichts Entscheidendes mehr änderte. Beck hätte mehrfach erhöhen können (67./71./72.), ehe Marvin Temp das 0:4 erzielte (73.). Auf der anderen Seite drosch Christoph Zorn den Ball aus der Distanz an den rechten Torpforsten (75.). Das war die beste Aktion der Gastgeber im gesamten Spiel. Manfred Osei Kwadwo machte schließlich den Kantersieg perfekt (80.).

Stimmen zum Spiel:

Christian Kamalla (Trainer Ammendorf): "Ich war über die ersten 20 Minuten zufrieden, da waren wir mutig, das haben wir ganz gut gemacht. Mit dem 0:1 ist es schwer, das Tempo ist recht hoch, am Ende sind die Tore zu leicht gefallen."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSEN-ANHALT | 16. November 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 16. November 2019, 21:40 Uhr

2 Kommentare

petikluti vor 3 Wochen

Das der BSV nur einmal auf das Tor geschossen hat, zeigt die Überlegenheit des Drittligisten. 13:1 Torschüsse für den 1.FCM. Hoffentlich kommt jetzt nicht das Halbfinale Magdeburg gegen HFC.

ChemiePower vor 4 Wochen

Ich war als Hallenser heute bei den Dörflern beim Spiel, was der Beck da nach seiner Einwechselung gegen einen 6Ligisten versiebt hat, ist unglaublich. Der tifft ja nichts... Seine Zeit ist abgelaufen!