Halberstadt - Lichtenberg; Germania-Trainer Sven Körner (hinten) im Spielerkreis
Germania-Trainer Sven Körner (hinten) nach dem Spiel im Spielerkreis Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Fußball | FSA-Pokal Germania Halberstadt dreht Spiel bei Einheit Wernigerode

Achtelfinale

Regionalligist Germania Halberstadt steht im Viertelfinale des FSA-Pokals und trifft dort auf Drittligist Hallescher FC. Die Mannschaft von Trainer Sven Körner setzte sich beim FC Einheit Wernigerode vor 742 Zuschauern mit 7:2 durch. Allerdings musste Germania bei dem Verbandsligisten einen 0:2-Rückstand wettmachen.

von Maria Köhler-Thiel (Wernigerode)

Halberstadt - Lichtenberg; Germania-Trainer Sven Körner (hinten) im Spielerkreis
Germania-Trainer Sven Körner (hinten) nach dem Spiel im Spielerkreis Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Einheit Wernigerode überrascht Halberstadt

Auf dem Sportplatz Mannsbergstraße legte das Team von FCE-Trainer Marko Fiedler einen Sahnestart hin. Danny Wersig , der schon für die Germania gekickt hatte, markierte in der ersten Minute mit einem Schlenzer von der linken Seite die Führung. Sein Teamkollege tat es ihm wenig später gleich. Tino Semmer, einst Zweitliga-Pofi bei Hansa Rostock und Spieler beim FC Sachsen Leipzig und Rot-Weiß Erfurt, traf aus der Distanz ins lange Eck (19.).

Da die Hauherren sonst aber oft hinterherliefen, war deren Freude über die Überraschung aber nicht von Dauer. Germanias Justin Bretgeld zog aus dem Zentrum ab und verkürzte auf 1:2 (21.). Nachdem Einheit-Spieler Mathias Günther gegen Patrik Twardzik zu spät kam und die Rote Karte sah (33.), musste Wernigerode die restliche Spielzeit in Unterzahl bestreiten. Die Hausherren sortierten sich, doch Michael Ambrosius glich vor der Pause zum 2:2 aus.

Germania Halberstadt schraubt Ergebnis in die Höhe

Einheit-Schlussmann Robert Schmidt, der beim Ausgleich danebengriff, wich für Julian Nebe. Der neue Mann zwischen den Pfosten hatte in den zweiten 45 Minuten viel zu tun. Stefan Korsch brachte Germania in Führung (56.). Dann legte Dennis Blaser mit einem Doppelpack nach (61./74.). Kurz nahm der Favorit das Tempo raus, ehe der eingewechselte Maximilian Farwig (88., Ex-Einheit-Spieler) und Batikan Yilmaz das Ergebnis in die Höhe schraubten (90.).

Spieler von Germania Halberstadt
Nico Hübner und Fabian Wenzel Bildrechte: MDR/Maria Köhler-Thiel

Stimmen zum Spiel

Sven Körner (Halberstadt): "Natürlich war die Führung von Wernigerode eine Überraschung. Wir haben da keinen Zugriff. Auch beim zweiten Tor müssen wir besser verteidigen. Wir haben auch gute Sachen gemacht, da aber lethargisch verteidigt. Die Rote Karte spielt uns ein bisschen in die Karten. Den Gegner hatten wir dann im Griff. Sieben Tore auswärts sind nicht so schlecht. Wir konnten heute ein paar offensive Abläufe durchspielen."

Marko Fiedler (Wernigerode): "Wir sind so reingekommen, wie wir uns das vorgestellt haben, waren sofort präsent. Folgerichtig schießen wir zwei Tore, bekommen aber zu früh das erste Gegentor. Die Rote Karte war für mich überzogen. Das war keine hundertprozentige Torchance. In Unterzahl gegen eine zwei Klassen höhere Mannschaft zu bestehen, ist schwer. Der Germania-Sieg fiel drei bis vier Tore zu hoch aus."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSEN-ANHALT | 16. November 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 16. November 2019, 18:27 Uhr

1 Kommentar

Preusse vor 3 Wochen

Tolles Spiel!!! Leider keine bewegten Bilder... der MDR berichtet halt lieber mit vielen Videos vom Sachsen-Pokal. Schade!!!