Carsten Kammlott
Bildrechte: IMAGO/Karina Hessland

Fußball | Thüringenpokal Nordhausen ballert sich ins Halbfinale

Viertelfinale

Der FSV Wacker Nordhausen ist locker in die Vorschlussrunde des Thüringenpokals eingezogen. Dabei feierte der Regionalligist im Duell beim FC Motor Zeulenroda einen hochverdienten 7:0-Kantersieg.

Carsten Kammlott
Bildrechte: IMAGO/Karina Hessland

Nordhausen macht früh alles klar

Von Anfang an war der Favorit aus Nordhausen die spielbestimmende Mannschaft und lies den Gastgebern nahezu keine Chance an den Ball zu kommen. Immer wieder kamen die Gäste zu gefährlichen Abschlüssen. Nach 23 Minuten platzte der Knoten: Eine Flanke von der rechten Seite fand im 16er den völlig blank stehenden mateo Andacic, der souverän unten links zur Nordhäuser Führung einschob. Nur sieben Minuten später ging es dann wieder zu schnell für die Zeulenrodaer: Erneut landete eine Flanke von links im Strafraum bei Andacic, der den Ball auch beim zweiten Mal sicher im Tor unterbrachte.

Bitter für die Hausherren wurde es ab Minute 30. Nach einer Flanke von rechts stieg Toni Schulz im 16er hoch und versuchte die Hereingabe zu klären - sein Rettungsversuch scheiterte jedoch und die Kugel landete im eigenen Tor. Nordhausen gab sich mit der nun doch recht komfortablen Führung noch lange nicht zufrieden und schraubte in der 38. Minute weiter am Spielstand: Stepan Kores brach auf links durch und flankte den Ball in die Mitte, wo der freistehende OliverGenausch den Ball zunächst mit dem Kopf an die Latte drückte - der Abpraller landete schließlich genau vor den Füßen von Carsten Kammlott, der den Ball nur noch einschieben musste.

Keine Gnade in Halbzeit zwei

Auch nach der Pause schalteten die Gäste trotz klarer Führung keinen Gang runter und trafen nach 60 Minuten erneut: Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld kam der Ball zu Kammlott, der vollkommen frei vor Schlussmann Björn Stegemann auftauchte und den Ball sicher zum 5:0 einschob. Fünf Minuten später der nächste Coup des Regionalligisten: Christoph Göbel fand mit einer flachen Hereingabe vom linken Flügel Kores, der humorlos das halbe Dutzend vollmachte (65.). Den letzten Treffer gab es für die 596 Zuschauer nach 75 Spielminuten zu bewundern: Nach einer Ecke konnte Schlussmann Stegemann die Kugel nicht festhalten, was Dörnte mit dem 7:0-Endstand bestrafte.

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 16. November 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 16. November 2019, 17:34 Uhr

0 Kommentare