14.02.2020 | 12:07 Uhr Nach Kritik: Sparkasse Vogtland nimmt Negativzinsen zurück

Die gerade erst von der Sparkasse Vogtland eingeführten Negativzinsen für Giro-Privatkunden sind vom Tisch. Die Sparkasse nahm die Neuregelung am Donnerstag ohne Begründung wieder zurück. Zuvor hatte es Kritik an dem Strafzins gegeben. Die Sparkasse Vogtland hatte verfügt, dass ab Februar neue Privatkunden für Beträge über 5.000 Euro auf dem Girokonto ein sogenanntes Verwahrentgelt in Höhe von 0,7 Prozent zahlen sollen. Mit der Regelung sollte verhindert werden, dass Menschen, die über viel Geld verfügen, dieses Geld nicht bei mehreren Banken lagern, erklärt der Vorsitzende des Zweckverbandes der Sparkasse Vogtland, Ralf Oberdorfer. "Wir stellen fest, dass es Menschen gibt, die über viel Geld verfügen, neue Konten bei anderen Instituten gründen und ihr Geld verteilen, um dort die Strafzinsen zu vermeiden", sagte Oberdorfer MDR SACHSEN. Dem wollte man einen Riegel "vorschieben", so Oberdorfer.

Quelle: MDR/fg

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 14.02.2020 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 14. Februar 2020, 12:07 Uhr

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