Erschreckende Details Kindesmissbrauch in Bergisch Gladbach: Kinder getauscht?

Ende Oktober sind bei der Durchsuchung der Wohnung eines Verdächtigen in Bergisch Gladbach große Datenmengen entdeckt worden, die den sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen. Seitdem kommen fast täglich neue erschreckende Details zu diesem Fall ans Licht. Wie jetzt bekannt wurde, sollen zwei der mutmaßlichen Täter ihre Kinder zum gegenseitigen Missbrauch sogar getauscht haben.

Im Missbrauchsfall von Bergisch Gladbach sollen zwei der mutmaßlichen Täter ihre Kinder getauscht haben. Es gebe "sehr deutliche Hinweise" darauf, "dass sich mindestens zwei der beschuldigten Männer die eigenen Kinder gegenseitig zugeführt haben", sagte der zuständige Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer gegenüber dem "Spiegel". Dies gehe aus den Aussagen eines der Verdächtigen hervor.

Bislang sechs Tatverdächtige ermittelt

Inzwischen hätten 153 Beamte sechs namentlich feststehende Tatverdächtige und neun Opfer ermittelt, hatte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag im Düsseldorfer Landtag berichtet. Die Opfer sind zwischen einem und zehn Jahre alt. Ende Oktober waren bei der Durchsuchung der Wohnung eines der Verdächtigen in Bergisch Gladbach große Datenmengen sichergestellt worden, die unter anderem schweren sexuellen Kindesmissbrauch zeigen sollen. Seitdem nimmt das Ausmaß des Falls immer größere Dimensionen an.

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 08. November 2019 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. November 2019, 21:15 Uhr

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